Es ist kein Geheimnis: Ich liebe Cola. Deswegen bin ich beim folgenden Beitrag wahrscheinlich nicht als unabhängig einzustufen. Trotzdem versuche ich – in guter Unknown-Knowledge-Manier – (fast) nur Fakten zu präsentieren.
Ein Fakt den schon jedes Kind früh lernt, ist: Cola macht dick. Rund 36 Stück Würfelzucker stecken in einer einzigen Liter-Flasche Coca-Cola. Diese Cola hat einen Energiegehalt von sage und schreibe 42 kcal pro 100 ml. Das ist nicht wenig.
Auch nicht wenig sind allerdings 43 kcal pro 100 ml – was ebenfalls auf rund 36 Stück Würfelzucker je Liter hinaus läuft. Einen derart hohen Energiegehalt weist Orangensaft auf, und Apfelsaft steht dem (je nach Sorte) nur wenig nach. Die vermeintlich gesunden Obstsäfte machen demnach ebenso schnell und gründlich dick wie Cola.
Der erste Preis in der Kategorie Kalorienbomben geht allerdings an einen dritten Durstlöscher: Die Vollmilch. Sie bringt mit 67 kcal (Kilokalorien, meist einfach als Kalorien abgekürzt) pro 100 ml am meisten Zucker auf die Waage.
Im Unterschied zu Cola haben Milch und Orangensaft jedoch einen eher positiven Ruf. Das liegt mit Sicherheit daran, dass Orangensaft Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe mitbringt und Milch durch Kalzium die Knochen stärkt. Cola bietet neben dem hohen Zuckergehalt nur Farbstoffe und anrüchige Phosphorsäure (welche die Magensäure aber nur müde lächeln lässt).
Es ist daher richtig, Cola nicht in Massen sondern in Maßen zu trinken. Es ist ein Genussmittel, kein Lebensmittel. Milch und Saft sollten ebenfalls nicht in größeren Mengen konsumiert werden, oder wenn, dann zum Beispiel als Saftschorle oder in einer fettreduzierten Variante bei Milch.
Der hohe Energiegehalt muss jedoch niemanden davon abhalten, ab und zu ein Glas Cola zu trinken. Zumal es neben Coca-Cola auch noch viele andere Cola-Sorten gibt, die mitunter einen niedrigeren Kaloriengehalt aufweisen, wie zum Beispiel Red Bull Cola mit 38 kcal/100 ml). Genießen ja, volllaufen lassen nein – so schmeckt Cola.